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Eine Frau, ein Mann, ein Blog

Am Nachmittag ereignete sich Seltsames: Wir sprachen über einen Kaninchenbau. Kern unseres Gesprächs war vor allem die Aussage, dass der "Braten aus der Röhre" seinen Namen von einem solchen Röhrensystem (Kaninchenbau) erhielt. Ob wir uns wirklich über solche Dinge unterhalten wollen? Wir werden sehen.

Ein Gespräch:

Kopfkino: Hallo Holly, schön, dass du herausgefunden hast, wie "myblog.de" fuktioniert. Hättest du dran geglaubt?

Holly: Im Leben nicht; aber ich bin sooo dankbar, dass ich so etwas Schönes in meinem Alter noch erleben darf. Man hat ja nicht mehr viele Freuden.

Kopfkino: War das früher besser? Ich war heute sehr erfreut, als ich so in den Himmel guckte und mir die Sonne ins Gesicht schien. Fünf Minuten später stand ich in der Arbeit und hatte das Gefühl, gute laune zu haben, dem Sonnenschein wegen.

Holly: Früher war alles besser - oder halt, es wuchs alles besser. Heute wird, wegen der vielen Allergien, alles abgeholzt und zubetoniert. - Arme Kaninchen, die mögen keine Röhren aus Beton und erst recht keine, die aussehen, wie ein Backofen.


Kopfkino: Macht der Profi die deshalb über offenem Feuer?

Holly: Natürlich, sie sollen sich ja nicht zu Tode ängstigen, sondern schön langsam geröstet werden. Auch mit Salzkruste ist es eine tolle Sache, das bekommt man nur so schlecht aus dem Streuer. . .

Kopfkino: . . . weil die Streuer zu klein sind. Ich habe einen, den ich bei IKEA kaufte, der winzig ist. Es gab schon Tage, an denen hatte ich, des Zwergenstreuers wegen, so wenig Salz auf den Pommes, dass ich sie Kartoffelstäbe nannte. Sie waren fast ohne Geschmack. Es war schrecklich, ätzend, ekelhaft. Im Grunde bin ich davon überzeugt, dass IKEA mir mein Essen mit diesem Streuer versauen wollte. IKEA, ihr seid Pommesfeinde, die mir nicht mehr in die Tüte kommen.

Holly: Bei IKEA isst man ja auch keine Pommes, sondern Köttbullar. Diesen Namen kann kein Mensch aussprechen, aber da die netten Menschen hinter der Trennwand auch keine Elche als Vorfahren haben, ist das egal. Erstaunlicherweise sind die Köttbullar nicht aus Holz und man muss sie auch nicht erst mit 5.327 Schrauben aufbauen...Die Marmelade dazu nehme ich aber beim nächsten Mal lieber aufs Brot.

(...)

14.5.08 00:00


Holly, hilf!

In einer Straße. Eine entzückende Frau wackelt über den Bürgersteig. Sie trägt ein weißes Trägerhemdchen und eine gestreifte Dreiviertelhose. An ihrer Schulter baumelt eine Leinentasche, die schon bessere Tage gesehen hat. Was sie in ihrer Hand hält, fällt erst auf, als sie neben einer Gaststätte eine andere, ebenfalls entzückende Frau trifft und ihr den Gegenstand ins Gesicht hält: eine Schuhsohle. Beide Frauen grinsen. Es ist gutes Wetter, vermutlich werden sie im Laufe des Tages ein Schwimmbad besuchen, um ihre entzückenden Körper in der Sonne zu räkeln. Was sicher ist: Heute werden sich noch ein paar Männer nach ihnen umdrehen und sich fragen: Verdammt, warum tragen die eine Schuhsohle mit sich herum?

Holly, hilf! Kannst du uns sagen, weshalb Frauen sowas machen?

Oo, na, das schreit doch förmlich nach einer Erklärung von einer entzückenden Frau : sie hat dort nämlich die Schuhsohle einer dritten entzückenden Frau in der Hand, die schon die Handtücher im Schwimmbad warmräkelt. Diese benötigt dringend ein paar Schuhe (sie hat nämlich noch keine schlangenledergestreiften pinkkrokopumps mit diesem hippen keilabsatz und Plastikbindebändern). Da aber auf keinen Fall alle 3 entzückenden Frauen zur gleichen Zeit Schuhe kaufen und auf dem Handtuch bereits die Männerblicke anlocken können, gehen nur 2 der 3 entz. (ja, ich spars mir) - und dafür haben sie die Schuhsohle der 3. e.F. mitgenommen, um so anprobieren zu können, ohne den ohnehin schon genervten Verkäufer vollends aus der Fassung zu bringen.

Merke : Frauen lassen sich eben, wenn es um Schuhe und das Handtuchräkeln geht, eine Menge einfallen.
15.5.08 13:32


Das 1. Mal

Die erste virtuelle Begegnung zwischen dem Kopfkino und Holly verlief nur einseitig belustigend. Das Kopfkino stellte sich artig mit"Hallo, ich bin der...und komme aus München und du ?" vor. Holly packte die Gelegenheit, die sich ihrem, mitunter eigenartigen, Humor bot beim Schopf und das Kopfkino bei seiner Ehre und antwortete:"Ich nicht."

Das Kopfkino, ohnehin schon etwas entnervt ob einer sinnentleerten Fernsehsendung , erwiderte sehr pikiert:"Ach daher weht der Wind. Dann noch viel Spaß beim Verblöden!"

Holly war erst einmal wie vom Donner gerührt, vestand sie doch nicht, wie jemand, der einen so klangvollen Namen hatte, so wenig Humor besitzen konnte.

Sie fasste sich ein Herz, schrieb das Kopfkino noch einmal an und entschuldigte sich förmlich .Dann wurde ihr erklärt, was die Verstimmung ausgelöst hatte und sie war es zufrieden .

Heute sind die beiden ein Herz und eine Seele - sie teilen sich nicht nur ein Passwort sondern auch die neuesten Begebenheiten mit.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann posten sie noch heute. 

18.5.08 16:26


Frau Holly

Ich sah die Holly, das war an einem Abend, und schrieb sie freundlich an: dass ich aus München komme und meinen Namen. Eine kleine Weile später fand ich ein "Ich nicht" zwischen all den Antworten, die ich an diesem Abend bekam, also zwischen allen beiden. Wie konnte dieses Weibchen nur so brüsk antworten! Ich war empört und wünschte ihr viel Spaß beim Verblöden.

Scheinbar erkannte die Holly, dass ich fand, dass ihr Kommentar nicht so ganz wirklich in Ordnung war. Denn sie schrieb zurück, entschuldigte sich, bot mir einen Blowjob an.                              Letzteres tat sie natürlich nicht. Das fiel mir erst vor ein paar Minuten ein.

Nach diesem Abend waren wir Freunde. Die Holly und ich. Wir. Sie 44 Jahre alt, ich 25. Wo sollte das hinführen? Ein Blog? Die Holle war sofort dabei.

Mal sehen, was da noch kommt, wenn sie nicht beim Joggen, Singen oder unter der Dusche ist. Ich freue mich.

18.5.08 19:17


Schrftvrkhr

Das Kopfkino atmete vor sich hin und löschte sein Profil, weil er es einfach löschen wollte. Irgendwie tat ihm das gar nicht Leid. Er plante, sich einfach "Fant" zu nennen. Ob er Holly noch einmal sehen würde?
Am Sonntag bekam ich "Satt. Sauber. Sicher." von Bernemann, der mich mit ein paar Sätzen über zwei Gummipuppe zum Lachen brachte. Sofort war ich Feuer und Flamme. Und dann bekam ich auch noch Pizza von einer Frau mit Brüsten. Ich ging so ein bisschen gucken, was dieser Bernemann eigentlich macht.
Als Erstes besuchte ich seinen Blog. Ich fand gefühlte 30 Schreibfehler in einem Text. Ich war geschockt. Ich druckte den Text. Bernemann, der Autor, der nicht richtig Deutsch spricht. Oder will er einfach nicht? Keine Ahnung. Sein Buch beziehungweise der Satz mit den Gummipuppen ist lustig: "Wir sind Plastikfickgenossinnen, aber man erkennt eine Seele in uns, eine Wahrheit über uns und die, die uns kaufen."
25.5.08 15:02





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